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26.09.2011


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Turkish hospitality #turkey

Gestern bin ich in Trabzon angekommen ... aber jetzt muss ich kurz erst mal was anderes erzählen.

 

Straßen in der Türkei. Diese nämlich werden an jeden Ecken ausgebaut. Bald wird man breite zwei bis vierspurige Straßen durch die ganze Türkei vorfinden. Aber bisdahin wird noch viel viel gebaut. Und so gestaltet sich eine Fahrt daher so: Kilometer fahre ich auf einer neu gebauten vierspurigen Straße. Dann Schilder. Schilder die zum Bremsen auffordern, denn in wenigen Metern geht nur noch zweispurig weiter. Die eine Straßenseite ist noch im Bau. Nagut - weitergehts. Dann wieder Schilder: ACHTUNG. Hmmm was nu? Ahhh beide Seiten werden gebaut. Also gehts auf losen Schotter weiter oder auch auf groben Sand/Schotter. Offroadspass. Auch gut. Dann plötzlich wieder wenige Kilometer vierspurig auf neuem Asphalt gefolgt von Schotter links und rechts heißer neuer Teer. Das System dahin habe ich noch nicht verstanden aber es wird nie langweilig.

 

Zurück nach Trabzon. Dort angekommen machte ich mich auf die Suche nach dem Yamaha-Händler. Nach ein paar Mal nachfragen begleitete mich ein junger Mechaniker dorthin. Das also erst mal geschafft. Nächste Hürde: Sprache. Keiner konnte Englisch. Also versuchte ich am Telefon eine Freundin auf Englisch zu erklären was ich vom Händler will und sie übersetzte es ins türkische. Das klappte ganz gut...

 

Ach da fällt mir noch was ein.

Einschub Campingplatz: Mir ist es jetzt schon zweimal nacheinander passiert, das der erwartete Campingplatz entweder gar nicht existierte oder gar geschlossen war. Wozu habe ich eigentlich die Turkey-Campsite-Map? Weg damit.

 

Weiter in Trabzon: Der Yamahatyp rief freundlicherweise einen Kunden an. Sedat, sein Name. Sedat fährt ebenfalls eine Tenere und spricht Englisch. Er hat mir auch weitergeholfen. So wurde alles in die Wege geleitet. Reifen wurden bestellt (die, die es eben gab). Eine Liste an Servicekram wurde erstellt. Werkstattdate ist Freitag. Wunderbar. Läuft doch ganz gut. Und jetzt kommt das Neue: Sedat, der eine "Studentenwohnheim" besitzt, bat mir, in der hier typischen türkischen Gastfreundlichkeit, an, dass ich in seinem Studenten-Wohnheim kostenlos beleiben kann. Das großzügige Angebot kann man nicht ausschlagen. Ich folgte ihm und war sprachlos. Ich hielt nicht vor einem für meine Verhältnisse typischen Studentenwohnheim, sondern fuhr direkt mit dem Bike in den Innenhof eines Hotelartigen nigelnagelneuen Komplexes.

Sedat's Studenten-Hotel hatte diesen Montag eröffnet und gleicht einem 4 Sterne Hotel. Alles ist so neu. Einiges auch noch im Bau. Das Gebäude besteht aus zwei Flügeln. Einen für die Mädels und einen für die Jungs. Die Studenten wohnen hier bis zu 10 Monate. In der Mitte ein mit Glas überdachter Hof, welcher mit aus Trabzon typischen Pflastersteinen besteht. Am Ende eine Kletterwand. Der Wahnsinn. Ich bekam ein Zimmer. Drei Betten stehen drin. Ein Flachbildtv hängt an der Wand. Ein nigelnagelneues Badezimmer und eine Magnetkarte warteten auf mich. In der hauseigenen Küche warten auf mich Frühstück, Mittag und Abendessen. Damit habe ich nun nicht gerechnet, als ich nach Trabzon kam. Diese Art der Gastfreundlichkeit ist neu und ungewohnt. Und das alles ohne Couchsurfing.

 

 

 

***ENGLISH***

Yesterday I arrived in Trabzon ... But now I have only briefly tell something different.

 

Roads in Turkey. These are in fact extended to every corner. Soon you will find two to four-lane wide roads through the whole of Turkey. Bisdahin but is still built much more. And so, therefore, designed a ride like this: km I drive on a newly built four-lane road. Then signs. The signs urge to brake, because in a few meters further is only two lanes. One side of the road is still under construction. Nagut - continues. Then signs: CAUTION. Hmmm nu what? Ahhh, both sides will be built. So ready to hit loose gravel, or even further on coarse sand / gravel. Offroad fun. Also good. Then suddenly a few miles on new asphalt, followed by a four-lane gravel left and right hot new tar. The system then I have not yet understood but it is never boring.

 

Back to Trabzon. Once there I began my search for the Yamaha dealer. Ask after a couple of times I was accompanied by a young mechanic there. So that's done for now. Next hurdle: language. No one knew English. So I tried a girlfriend on the phone to explain in English what I want out of dealers and they translated it into Turkish. That worked quite well ...

 

Oh that reminds me more of something.

Camping: To me it is now happening twice in succession that the expected camping either not existed or was even close. What I'm actually the Turkey-Camp Site-Map? Get rid of it.

 

Next in Trabzon: The Yamahatyp kindly called to a customer. Sedat, his name. Sedat Tenere also runs one and speaks English. He has also helped me. So everything was under way. Tires were ordered (the one that gave it up). A list of Servicekram was created. Workshop date is Friday. Wonderful. Runs quite well. And now comes the new: Sedat, who has a "dormitory" asked me, here in the typical Turkish hospitality, that I can beleiben free in his student dormitory. The generous offer can not refuse. I followed him and was speechless. I was not facing a typical situation for my dorm, but drove directly to the bike in the courtyard of a hotel-like brand-new complex.

Sedat student's hotel had opened this Monday and is like a four star hotel. Everything is so new. Some still under construction. The building has two wings. One for the girls and one for the boys. The students live here for up to 10 months. In the middle is a glass-roofed courtyard, which is typical from Trabzon with paving stones. At the end of a climbing wall. The madness. I got a room. There are three beds. A Flachbildtv hangs on the wall. A brand-new bathroom and a magnetic card waiting for me. In our own kitchen waiting for me breakfast, lunch and dinner. So now I have not counted on when I arrived in Trabzon. This kind of hospitality is new and unfamiliar. And all this without couch surfing.