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20.10.2011


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Offroadexperience #iran

Nach tagelangem Fahren auf Asphalt wurde es mal wieder Zeit für etwas Offroad-Abenteur. Von Kashan sind es ca. 60km nach Marenjab in der Wüste nähe eines Salzsees.

 

Ca. 20km geht eine gute Asphaltstraße raus aus der Stadt, dann verwandelt sie sich in eine Sand-, Schotter-, Steinstraße. Es fährt sich ganz gut auf dieser Piste. Es schüttelt mich zwar oftmals ganzschön durch, da an einigen Stellen die Piste einem Wellblech gleicht. Ich fahre etwas schneller, um so die Unebenheiten auszugleichen. Das klappt auch. Ich fahre für Kilometer durch die Wüste und habe Spaß dabei. An einigen Stellen gibt es Abschnitte auf der Straße, die nur aus feinem Wüstensand bestehen. Es schüttelt und rüttelt das Vorderrad aber ich komme gut durch. Unterwegs treffe ich viele iranische Touristen, wir kommen in Kontakt und man merkt ihnen an, wie sie sich freuen, dass ich ihr Land bereise. Sie haben viele Fragen und geben mir Trinken und Essen. Marenjab selber ist eher ein touristisches Plätzchen in der Wüste. Dort steht eine Karawansarei. Du kannst auf nem Kamel reiten und dich um etwas Geld erleichtern. Als ich ankam, war mein Motorrad für eine Weile das Highlight in Marenjab. Alle Leute gucken, staunen und drücken dran rum. Bald auf verabschiede ich mich und mache mich auf den Weg zurück. Offroadsicher rase ich die Piste entlang. Es machte Spaß. Dann kommt wieder einer dieser Stellen mit Sand, also festhalten am Lenker und durch. Lenken im Sand sollte man meiden, da das nur zum Sturz führt. Also gerade durch. Sand überwunden folgt eine Rechtskurve. So eng hatte ich die gar nicht in Erinnerung. Stehend auf dem Bike habe ich meine Schwierigkeiten die Kurve zu meistern und gelange in den feinen Sand am Pistenrand. Es schüttelt, das in der Kurve schräg stehende Vorderrad, und dann geschah es. Plötzlich habe ich kein Bike mehr unter mir. Ich flog über die Piste, mein Bike muss von rechts nach links geflogen sein. Stop. Etwas verwirrt stehe ich auf. Ich kann Laufen, Sehen und Atmen. Alles gut also. Iranische Leute in nachfolgenden Autos helfen mir das Bike aufzustellen und fragen ob alles o.k. sei. Sie geben mir Wasser. Ich brauche etwas Zeit um alles zu realisieren. 10 Minuten Später kamen die Schweizer Biker, sie verarzteten meine Wunden. Mehr als mich hat es das Bike erwischt. Die Aluboxen sind sehr deformiert. Wir biegen sie in eine Position, dass ich weiterfahren kann. Ich fahre nach Kashan und checke im Hotel ein. Erstmal ausruhen. Es ist Freitag und alle Geschäfte haben eh zu. Also ist heute nichts zu machen.

 

Am nächsten Tag suche ich einen Mechaniker auf, der die Kofferhalterung und die Koffer wieder richtet. Er drückt mit Händen und Füßen, schlägt mit Hammer und Metalteilen auf das Alu ein. Ich kann gar nicht zusehen aber am Ende sehen die Boxen wieder rechteckig aus. Nichtmehr ganz wasserdicht und die Deckel passen auch nur noch zu jeweiligen Box in eine Richtung aber ich bin glücklich, denn ich kann damit weiterfahren. 10 Euro hat es mich gekostet.

 

 

***ENGLISH***

After days of driving on asphalt, it was about time for something off-road adventure. From Kashan it is about 60km to Marenjab in the desert near a salt lake.

 

Approx. 20km we had good asphalt road out of town, then it turns into a sand, gravel, stone road. It runs quite well on this track. It shakes me often through very well, because in some places the road is like a corrugated iron. I drive a little faster, so as to compensate for the unevenness. It works well. I drive for miles through the desert and have fun doing it. In some places there are sections on the road, which consist only of fine desert sand. It shakes and rattles the front wheel but I come through well. On the way I meet a lot of Iranian tourists, we come into contact with them and they noted how they rejoice that I visit their country. You have many questions and give me food and drink. Marenjab itself is more of a tourist spot in the desert. There is a Karawansarei. You can beeen at a camel ride and make yourself some money. When I arrived, my bike for a while, the highlight of Marenjab. All the people look astonished, and then turn around. Soon to say goodbye and I make myself back on track. Offroad Sure I rush down the slopes. It was fun. Then comes one of those places with sand, so hold on to the handlebars and through. Draw in the sand should be avoided, since this only leads to the fall. So just by. Overcome sand followed by a right turn. So narrow that I had not remembered. Standing on the bike I have to overcome my difficulties, the curve and was deposited in the fine sand at the edge of the slope. It shakes the curve in the slanted front, and then it happened. Suddenly I'm no longer under my bike. I flew over the track, my bike has to be flown from right to left. Stop. A little confused I get. I can walk, see and breathe. Everything that is good. Iranian people in cars behind me to help set up the bike and ask if everything is ok was. They give me water. I need some time to realize everything. 10 minutes later came the Swiss bikers, they doctored my wounds. It has caught me more than the bike. The aluminum boxes are very deformed. We turn them into a position that I can continue. I drive to Kashan and check into the hotel. First of all relax. It's Friday and all transactions have to anyway. So now nothing can be done.

 

The next day I go to a mechanic, who put the suitcase and the suitcase holder again. He pushes with his hands and feet suggests, a hammer and metal parts on the alloy. I can not watch but at the end of the rectangular boxes look again. Not more completely waterproof and the lids fit well just go on to the respective box in one direction but I'm happy because I can with it. € 10 it cost me.

 

"I am sorry for that maybe bad english. i only used google translate. do not have more energy tonight. Ingo"