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24.02.2012


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Land of bombs and upheaval #lao

Laos, ein Land mit vielen Problemen, wie die Rodung von Regenwäldern und die Unmengen an Blindgängern aus dem Vietnamkrieg*, ist im Umbruch. Überall werden aus einst Schotterpisten oder gar Jungletracks, asphaltierte Straßen. Die Infrastruktur wächst. Es scheint, als ob Geld ins Land kommt. Das sieht man auch an den vielen neuen Häusern, die zwischen den traditionellen Holzstelzenhütten gebaut werden. Überwiegend im westlichen Stil, verdrängt diese Architektur bestimmt bald die traditionelle. Aber kann man es ihnen verübeln? Wer es sich leisten kann, möchte gern raus aus der Holzhütte in den Stein-Betonbau. So mein Eindruck, der auf keinerlei Fakten basiert.

 

Das Motorradfahren macht hier spaß. Einmal aus dem Süden raus in den Norden, in die Berge, gibt es nur noch Kurven. Es gibt Strecken die kaum ein gerades Stück Straße, was länger als 100 Meter ist, haben. Der Verkehr ist gering und so macht es viel Freude hier zu fahren. Und wer es gern dreckig mag, kann einfach auf einen der Tracks abbiegen und seine Offroadkünste trainieren. Auch mit Vorsicht zu genießen, sind aktuelle Straßenkarten, wie die von "Reise Knowhow". Die Praxis hat gezeigt, dass diese zu aktuell ist. Hier eingezeichnete Hauptstraßen befinden sich unter umständen noch im Bau oder existieren noch gar nicht. Auch wurden ab und zu gute Jungletracks nicht mehr verzeichnet. Ein GPS mit offenem Kartenmaterial hat uns so manchmal auf interessante Wege geführt. Einen Film über unsere Laos riding experience wird es bald geben.

 

Zusatzinfos:

*Ein großes Umweltproblem von Laos sind Blindgänger, die aus dem Vietnamkrieg stammen. Sie machen das Land zu einem der Staaten mit den größten Mengen an nicht explodiertem Kriegsmaterial im Boden. Von den mehr als 2 Millionen Tonnen an Bomben, die zwischen 1964 und 1973 von den amerikanischen Streitkräften in mehr als 530.000 Fliegerangriffen über Laos abgeworfen wurden, sind bis heute etwa 50 % des Territoriums betroffen. Für einen landwirtschaftlich geprägten Staat wie Laos stellt dies ein großes Problem dar, da regelmäßig Menschen durch Blindgänger verletzt oder getötet werden. Das UXO-LAO-Projekt, welches sich mit der Aufklärung der Bevölkerung und der Beseitigung von Blindgängern beschäftigt, ist einer der größten Arbeitgeber des Landes und wird von der UNDP sowie einigen Industriestaaten und Hilfsorganisationen finanziert, jedoch nicht durch die USA (wikipedia).

 

 

***ENGLISH*** (google translation)

Laos, a country with many problems, such as the clearing of rain forests and the vast amounts of unexploded ordnance from the Vietnam War*, is changing. The infrastructure is growing. Everywhere dirt roads or even Jungle tracks get paved. It seems as if money comes into the country. This is also evident in the many new houses being built between the traditional wooden huts on stilts. Mainly in the western style, this architecture may soon supplanted the traditional. But can you blame them? Who can afford it, would like to get out of the cabin in the stone-concrete construction. So my impression, based on no facts.

 

The bike riding is fun here. Once out from the south to the north, the mountains, there are only curves. There are tracks that hardly not have a straight stretch of road, which is longer than 100 meters. The traffic is less and it is such a pleasure to drive here. And if you like it dirty, you can simply turn on one of the tracks and train its off-road skills. Enjoy with caution, current street maps, like those of "Reise Knowhow". Practice has shown that this is too recent. Here is recorded the main roads are under construction or under some circumstances do not exist yet. Were also from time to good jungle track is no longer listed. A GPS with open maps has led us so sometimes in interesting ways. A film about our Laos riding experience will be available soon.

 

Infos

Massive aerial bombardment was carried out by the United States. The Guardian reported that Laos was hit by an average of one B-52 bombload every eight minutes, 24 hours a day, between 1964 and 1973. US bombers dropped more ordnance on Laos in this period than was dropped during the whole of the Second World War. Of the 260 million bombs that rained down, particularly on Xiangkhouang Province on the Plain of Jars, some 80 million failed to explode, leaving a deadly legacy.[16] Laos is the most heavily-bombed country, per capita, in the world. Because it was particularly heavily affected by cluster bombs during this war, Laos was a strong advocate of the Convention on Cluster Munitions to ban the weapons and assist victims, and hosted the First Meeting of States Parties to the convention in November 2010.