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08.03.2012


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Deal with Concerns and Risks

Will man ein Ziel erreichen, dann überlegt man oft zweimal, ob man Risiken eingeht. Vor allem wenn diese nicht dazu beitragen das Ziel zu erreichen. Hat man hingegen kein großes Ziel zu erreichen, bzw. hat das Ziel mit dem was man tut erreicht, ist es um ein wesentliches leichter Risiken einzugehen. Warum spreche ich darüber?

 

Genau das ist der Unterschied zwischen der Reise von Daniel und meiner. So denke ich jedenfalls. Ich bin mit dem Ziel gestartet, nach Südostasien zu fahren. Zwischendurch änderte ich das Ziel zu Australien. Was bedeutet, dass ich gern dieses Ziel erreichen möchte. Wie geil muss es sein, mit meinem eigenen Bike auf australischen Boden anzukommen und gen Sydney zu fahren. Das Problem ist, wenn man sich so ein Ziel setzt, das man enttäuscht ist, wenn man es nicht erreicht. So denke ich oft zweimal nach irgendwelche Risiken einzugehen, die meine Reise durchaus hier und jetzt enden lassen könnten. Konkret geht es hier ums Fahren und welche Strecken. Klar macht es Spaß und es jedes Mal eine Challenge, unerforschte Weg zu fahren, Offroadabenteuer zu erleben, an seine Grenze zu gehen, den genau diese Momente an die erinnert man sich sein lebenlang. Und es gehört bei meinem Abenteuer dazu. Doch hört der Spaß irgendwann auf, wenn es dann doch so weit ist, dass die Bedenken kommen. Was wäre wenn? Bei unseren Offroadtouren in Laos gab es so eine Situation. Irgendwann ging es nur noch schwerlich weiter und wir hatten unsere Bikes schon einige Male links und rechts abgelegt. Gehen wir weiter ins Ungewisse und riskieren das unsere Bikes hier zusammenbrechen und die Reise damit ein anderes Ende nehmen könnte? Wenn es doch auch den Weg zurückgibt und die andere Straße außen rum? So eine Entscheidung ist echt nicht einfach. Ein zurück ist normalerweise ein "no go". Aber wir taten es. Die Vernunft war größer. Oder eher die Angst das Ziel zu verlieren?

 

Doch wie ist das ohne Ziele? Neulich habe ich einen Film über die zweieinhalb Jahre Motorradreise von meinem Freund Daniel gesehen. Und mich beschlich das Gefühl, das er mehr Abenteuer erlebte als ich bisher. Meine Reise erschien mir plötzlich so ... ja normal. Oder es war die Art, wie er den Film gecuttet hat. ;) Nein. Ich glaube der Unterschied liegt darin, was für Erwartungen wir hatten. Ich mit meinem Ziel, was ich gern erreichen würde und Daniel, der wie ich glaube, mit der Reise selbst sein Ziel erreicht hatte. Für ihn war es wohl eher losfahren und schauen. Nur der nächste Tag zählt. Endet die Reise Morgen, dann endet sie halt Morgen. Oder es wird schon einen Weg geben weiter zu kommen, wie auch immer der sein wird. Mit diesem Denken lässt es sich durchaus einfach Risiken eingehen. Man kann dann jeden Moment auskosten und seine Grenzen wirklich spüren. Das Leben richtig ausleben. Darum beneide ich Daniel. Und ich denke, das sein Weg der bessere ist doch für mich noch zu früh. Dafür fehlen mir noch die Reiseerfahrungen diesen Schritt zu gehen.

 

Bei der nächsten Reise wird das anders, dann gehts auch gleich mit Daniel zusammen los. awwwwwe excited.

 

 

 

***ENGLISH*** (google translation)

If you want to achieve a goal, then you often thinks twice before taking risks. Especially if they do not contribute to the goal. Once you have no goal, and the goal is what you doing, it is essential to take a slight risk. Why am I talking about this?

 

This is precisely the difference between the journey of Daniel and me. So I think, anyway. I started with the goal of going to Southeast Asia. In between, I changed the destination to Australia. Which means that I would like to achieve this goal. How cool it must be to come up with my own bike on Australian soil, and to go into Sydney. The problem is if something like this is a goal that you're disappointed when you do not achieve it. I often think twice to any risks that could end my journey here and now. Specifically, we're talking about riding and what routes. Sure it's fun and it is always a challenge to go unexplored way to enjoy off-road adventure to go to its limit, the exact moment at which you remembered in life. And it is one of them on my adventure. But the fun stops at some point, but then when it is so far that are the concern. What if? In our off-road tours in Laos, such a situation. At some point it was just a further difficulty, and we had crashed our bikes a few times on the left and right. Could we go further into the unknown and risk our bikes break down here and take the journey to another end? If it returns but also the way around the outside? Such a decision is really not easy. The back is usually a no go. But we did it. The reason was greater. Or rather the fear of losing the target?

 

But how is with no goals? The other day I saw a film about the motorcycle trip of my friend Daniel. And I crept over the feeling that he experienced more adventure than I have so far. My journey seemed suddenly so ... quite normal. Or was it the way he has cutted the film. ;) No. I think the difference is, what expectations we had. I with my goal, I would like to achieve, and Daniel, I believe, was the journey itself reaches its destination. For him it was probably set off and look more. Only the next day counts. The trip ends tomorrow, then they just end tomorrow. Or it is already a way to give more to come, as is always the. With this thinking, it can be quite easy to take risks. You can savor every moment and really feel its limits. Live life properly. I envy Daniel. And I think that's his way of better but still too early for me. Therefore I still miss the travel experience to take this step.

 

For the next trip it will be different, then ii want to do the same, together with Daniel going on. awwwwwe excited.